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Hessisch Oldendorf

Hessisch Oldendorf und das Weserbergland.

An der Weser, nur 12 km nordwestlich vor der Rattenfängerstadt Hameln, liegt mit ihrem namengebenden historischen Kern die Stadt Hessisch Oldendorf mit ca. 20.000 Einwohner.

Sie bildet den Eingang zum Weserbergland.

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Wenn Sie den Mauszeiger über die Karte bewegen, entdecken Sie einige Sehenswürdigkeiten.

HohensteinSchaumburgStadtburg - MünchhausenhofStift Fischbeck

Hessisch Oldendorf ist wie Stadthagen und Rinteln eine planmäßige Stadtgründung der Grafen von Schaumburg. Der Münchhausen-Hof (letztes Viertel des 16. Jh.) an der Weserseite der Stadt mit seinem bemerkenswerten Herrenhaus im Stil der Weserrenaissance ist eine der größten Stadtburgen des schaumburgischen Adels. Hier lebte auch der Büchersammler Ludolf von Münchhausen (1570 - 1640) und richtete eine Bibliothek von über 13.000 Bänden ein, die weithin berühmt wurde, nach seinem Tod jedoch verlorenging. Es war die Zeit des Dreißigjährigen Krieges, der seine Schrecken auch nach Oldendorf brachte.

Am 28. Juni 1633 fand nördlich der Stadt eine Schlacht zwischen kaiserlichen und protestantischen Truppen statt, an der 30.000 Mann beteiligt waren, von denen 8.000 fielen. Die Schlacht endete mit einem Sieg der Protestanten, wodurch die Grafschaft Schaumburg evangelisch blieb.

Durch den Tod des letzten Grafen von Schaumburg im Jahre 1640 entstand ein Streit um die Grafschaft, der 7 Jahre später mit ihrer Dreiteilung endete. Oldendorf fiel mit Rinteln an die Landgrafschaft Hessen-Kassel und blieb bis 1932 hessisch. Den Namen "Hessisch Oldendorf" führt die Stadt aber offiziell erst seit 1905.

Der Baxmann ist eine der Sagengestalten im märchenhaften Weserbergland. Der Sagengestalt zugrunde liegt das Wirken von Conrad Baxmann der von 1599 bis 1690 in Oldendorf lebte.

Der Volksmund erzählt: Der Baxmann lebte in Oldendorf als Stadtpfeifer, Wirt und Kaufmann. Sein Vermögen soll er durch Raub und Betrug - sogar Mord - zusammengetragen haben. Nach seinem Ableben erschreckte er die Oldendorfer Bürger dadurch, daß er als Untoter wiederin der Stadt erschien. Daraufhin beschloß man, ihn mit Hilfe von Mönchen zu bannen.

Er wurde in den Süntel verbannt, kehrte jedoch auch dieses Mal zurück. Nun wurde er erneut ins Totental verbannt und mußte zur Strafe mit einem Sieb eine Quelle leerschöpfen. Dies gelang ihm tatsächlich, als nach vielen Jahren ein so strenger Winter ins Land zog, daß die Quelle gefror. Jetzt wurde ihm auferlegt, die Quelle mit einem Fingerhut auszuschöpfen. Diese Aufgabe ist bis heute noch nicht gelöst.

Aber aufgepaßt: Im Jahr 2000 wird der Baxmann in Hessisch Oldendorf wieder aktiv. In einem Freilichttheaterstück erlebt die Geschichte an historischen Stätten ein Comeback und wird das Publikum in Angst und Schrecken versetzen. Hierzu lädt der Kulturverein Hessisch Oldendorf Sie herzlich ein.

Das Stift Fischbeck im gleichnamigen Stadtteil ist, wegen seiner unverfälscht erhaltenen romanischen Bauformen aus der Zeit um 1100 und durch die beeindruckende Geschlossenheit seiner Anlage mit Kreuzgang, ein großartiges Beispiel mittelalterlicher Klostertradition. Die Stiftung des Klosters (als Frauenstift) beurkundete am 10.01.955 König Otto I. (seit 963 Kaiser) und nahm gleichzeitig die Neugründung in seinen königlichen Schutz. Ein Angriff des Klosters Corvey auf die Selbstständigkeit des Konvents um 1147 wurde mit Hilfe Herzogs Heinrich des Löwen vereitelt. Die Mittel des Stifts reichten jedoch nicht aus, um die Reichsfreiheit und damit die Unabhängigkeit von dem Einfluß der erstarkenden Territorien zu erringen. 1563/64 wurde das Kloster in ein freiweltliches Damenstift umgewandelt und ist es, von zweimaligen Unterbrechungen abgesehen, geblieben. 1955 konnte es sein 1000jähriges Bestehen feiern. Der berühmte Fischbecker Wandteppich von 1583 erzählt die Stiftungslegende des Klosters.

Überregional bedeutende Einrichtungen sind die Neurologische Spezialklinik mit 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und 240 Betten sowie das Behindertendorf im Stadtteil Fischbeck, eine Einrichtung des Deutschen Taubblindenwerkes mit 71 Plätzen. Seit 1993 ist die Gemeinde Gransee in der Mark Brandenburg Partnerstadt von Hessisch Oldendorf.

Die Sanierung der Altstadt, insbesondere die Neugestaltung des Markt- und Kirchplatzes, hat die Reize der an der Deutschen Märchenstraße gelegenen historischen Fachwerkstadt neu belebt. Hessisch Oldendorf in der abwechslungsreichen Landschaft des Schaumbürger Weserberglandes hat sich im letzten Jahrzehnt zu einem leistungsfähigen Ferien- und Erholungsort entwickelt.

Zu den vorzüglichsten Sehenswürdigkeiten zählt u.a. der "Hohenstein", der mit seiner Flora zu den schönsten Naturschutzgebieten Norddeutschlands gehört. Die hier 50 m steil abfallenden Klippen des Hohensteiner Plateaus waren einst das erbittert umkämpfte Heiligtum der Sachsen in der Schlacht zwischen Karl dem Großen und Herzog Widukind im Jahre 782.

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